Hallenmasters 2017

Hallenmasters Finale 2017 – 1960 Hanau besiegt Hochstadt mit 1:0

Der SC 1960 Hanau hat erstmals das Hanauer Hallenmasters gewonnen. Am Ende hatte der Verbandsligist knapp mit 1:0 (0:0) die Nase gegen den FC Hochstadt vorne und kassierte 600 Euro Preisgeld. Die Lila-Weißen trösteten sich mit 400 Euro für das sehr unglücklich verlorene Finale. Dritter wurde überraschend Eintracht/Sportfreunde Windecken. Der A-Ligist besiegte im reinen Neunmeterschießen Titelverteidiger FSV Bischofsheim 4:2. 

Unsere Mannschaft hat in der Zwischenrunde nach dem Sieg gegen Hanau 93 (4:2) und der Niederlage gegen SC 1960 Hanau (2:5) das Halbfinale verpasst.

Hallenmasters 2016

FSV Bischofsheim gewinnt zum vierten Mal in Folge das Hanauer Hallen-Masters

Rekordsieger SG Bruchköbel, der bereits fünfmal das Masters gewann, konnte sich gegen den Gruppenligisten FSV Bischofsheim nicht durchsetzen verlor nach 20 Minuten Spielzeit mit 4:8 Toren. Der 1. Platz wurde mit einer Siegprämie von 600 Euro belohnt; Bruchköbel tröstete sich mit 400 Euro für den zweiten Platz.

Mit 738 Zahlenden pilgerte an beiden Tagen wieder eine stattliche Zuschauerzahl in die August-Schärttner-Halle. „Wir können sicher wieder über 4000 Euro für gemeinnützige Zwecke stiften", zeigte sich Turnierchef Walter Heßler mit der 18. Ausspielung der traditionsreichen Veranstaltung sehr zufrieden.

Im Halbfinale war Großkrotzenburg gegen die SGB leicht favorisiert. „Wir wollen endlich einmal ins Endspiel einziehen", bekräftigte Nils Noe vor der Partie gegen Bruchköbel. Die SGB, die in der Zwischenrunde nach einem 0:3-Rückstand gegen den A-Ligisten Safakspor Hanau schon vor dem Aus stand, aber das Ruder noch zum 4:3-Sieg herumriss, vermasselte dem Germania-Coach aber die Tour. Zwar glich Großkrotzenburg nach einem schnellen 1:3-Rückstand noch zum 3:3 aus, danach nahm Bruchköbel aber das Heft wieder in die Hand und siegte noch klar mit 6:3. Nicht nur in diesem Spiel war Neuzugang Antonio Sbano einer der auffälligsten Akteure. Im entscheidenden Zwischenrundenspiel gegen den FC Hochstadt war der 32-Jährige mit drei Toren bereits maßgeblich am 5:3-Sieg und damit am Weiterkommen beteiligt gewesen. Für Sahin Arslanergül war das Erreichen des Halbfinales das erklärte Ziel. „Jetzt wollen wir aber mehr", meinte der Bruchköbeler Coach vor dem Finale. Schließlich sei noch eine Rechnung offen, erinnerte Arslanergül an die 2:6-Endspielschlappe beim eigenen Opel-Brass-Cup gegen den FSV Er setzte dabei auf die Routine Sbanos, der den Ball geschickt abschirme und in der Halle nur schwer vom Leder zu trennen sei. Was dem Ex-Wolfganger Spielertrainer gegen die „Frösche" aber nur einmal beim 2:3-Anschlusstor gelang. Wenig später glich Mark Nowak in Überzahl zum 3:3 aus. Wieder vollzählig spielten sich die „Frösche" in den verbleibenden sieben Minuten in einen regelrechten Rausch und gewannen verdient mit 8:4.

Bereits 2004 hatten sich beide Teams im Finale gegenübergestanden, damals siegte die SGB 7:4 nach Neunmeterschießen. Zwölf Jahre später nahmen die „Frösche" verspätet Revanche. (Auszug aus dem HA vom 18.01.2016)

Hallenmasters 2015

17. Hallen-Masters: 6:2-Finalsieg des FSV Bischofsheim gegen den FC Hanau 93 - Rekordzuschauerzahl

Mit einem eindrucksvollen 6:2 (4:1)-Sieg gegen den FC Hanau 93 haben die Frösche zum dritten Mal in Folge das Hanauer Hallen-Masters in der August-Schärttner-Halle gewonnen, womit der Pott endgültig in ihren Besitz überging. Neben dem Pokal kassierte der Gruppenligist noch 600 Euro Siegprämie, die 93er trösteten sich mit 400 Euro. Den dritten Platz belegte der SC 1960 Hanau nach einem 3:0 im reinen Neunmeterschießen gegen den FC Hochstadt.

Der Halbfinaleinzug der Hochstädter und des HSC waren die eigentlichen Überraschungen am Finaltag. Die Lila-Weißen kegelten die SG Bruchköbel in der Zwischenrunde nach einem 2:2 aufgrund der besseren Tordifferenz aus dem Rennen, Apropos Bruchköbel. Der Verbandsligist hatte die einzig nennenswerten Verletzungen zu beklagen. Während die Knöchelverletzung von Sven Alder nicht ernsthafter Natur ist, musste Mark Nowak wegen einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er hatte den Ball aus nächster Nähe an die Schläfe bekommen. Walter Heßler lobte die überwiegend faire Gangart der Spiele, was nach den Worten des Organisationsleiters auch ein Verdienst der umsichtig leitenden Schiedsrichter war. Nur neun Zeitstrafen sprachen sie aus, eine Rote Karte zückte keiner. Die Rekordzuschauerzahl von 816 Zahlenden wird den veranstaltenden Kreisfußballausschuss Hanau in die Lage versetzen, wieder eine erhebliche Summe für wohltätige Zwecke zu spenden. Dazu trugen auch wieder die teilnehmenden Vereine bei, die anstelle eines Startgeldes einen freiwilligen Obolus spendeten. Den Vogel schoss erneut die SG Bruchköbel mit 155 Euro ab. Heßler hat bereits die nächsten drei Hallenturniere fest eingeplant.

Hallenmasters 2014

Der FSV Bischofsheim hat seinen Titel beim 16. Hanauer Hallen-Masters in der August-Schärttner-Halle erfolgreich verteidigt. Am Ende siegten die „Frösche" 4:3 gegen den überraschend ins Endspiel vorgestoßenen Außenseiter VfB Großauheim. Den dritten Rang belegte die SG Bruchköbel nach einem 3:2-Sieg im reinen Neunmeterschießen gegen Germania Großkrotzenburg.

Bei dem Hallenspektakel gelang dem SGB-Spieler Ugur Erdogan den schnellsten Hattrick. Binnen 90 Sekunden erzielte unser Torjäger drei Treffer beim 5:2-Sieg gegen den FC Erlensee. Zum Torschützenkönig reichte es aber nicht. Den Titel heimste der Bischofsheimer Hicham Adessadki mit 13 Treffern.

Zufrieden zeigte sich ein aufgeräumt wirkender Walter Heßler. Nach dem Zuschauereinbruch vor Jahresfrist hatte es viele Reformvorschläge gegeben. Letztlich, so Heßler, waren zwei Änderungen entscheidend. Zum einen die Austragung der Gruppenspiele in zwei Blöcken am Samstag und zum anderen die Vorverlegung des Masters um eine Woche, um der Bundesliga aus dem Weg zu gehen. „Man hat deutlich gesehen, was für eine Konkurrenz die Bundesliga für den Amateursport ist", meinte Heßler. Er hat jetzt schon den Termin des 17. Hallen-Masters bei der Stadt Hanau festgeklopft. Gespielt wird am 17./18. Januar 2015, erneut eine Woche vor dem Rückrundenstart der Bundesliga. Die, enorm gestiegenen Zuschauerzahlen dürften sich auch positiv auf die Spende zugunsten der Lebenshilfe Hanau auswirken. Eine Zahl wollte Heßler nicht nennen, er hofft aber, dass die letztjährige Summe von knapp über 3000 Euro erheblich überschritten wird. Wozu auch die teilnehmenden Vereine ihr Scherflein wieder beitrugen. Anstelle eines Startgeldes bat Heßler um eine Spende. Den Vogel schoss dabei wie in den Vorjahren die SG Bruchköbel ab, die 175 Euro spendete.

Hallenmasters 2012

Hallenmasters 2012

Verbandsligist gewinnt Finale gegen den FC Hochstadt - Hanau 93 Dritter - Neuer Qualifikationsmodus geplant

Die SG Bruchköbel hat sich zum fünften Mal in die Siegerliste des Hanauer Hallenmasters eingetragen. Der Verbandsligist wurde beim 3:l-Sieg gegen den überraschend ins Finale vorgedrungenen FC Hochstadt seiner Favoritenrolle gerecht. 600 Euro Preisgeld versüßten zusätzlich den Erfolg. Die Lila-Weißen trösteten sich mit 400 Euro. Im reinen Neunmeterschießen um Platz drei setzte sich Titelverteidiger FC Hanau 93 3:2 gegen den FSV Bischofsheini durch. Hoch her ging es in beiden Halbfinalspielen, die erst durch Neunmeterschießen entschieden wurden.

Im zweiten Halbfinale lieferten sich Bruchköbel und Hanau 93 einen packenden Schlagabtausch. Am Ende der 20-minütigen Spielzeit stand es 6:6. In der Lotterie vom Neunmeterpunkt hatte der Verbandsligist mit 4:2 die Nase vorne. „Selbstverständlich sind wir als klassenhöherer Verein Favorit. Obwohl viele Spieler schwere Beine haben, werden sie ihr Bestes geben", zeigte sich Bruchköbels Coach Thorsten Peters vor dem Finale optimistisch. Für Giovanni Palermo war das Erreichen des Endspiels bereits eine tolle Sache. „Wir wollten unter die besten Vier kommen. Jetzt stehen wir sogar im Endspiel", war der Hochstädter Trainer sehr stolz über die Bravourleistung seiner Mannschaft im Halbfinale gegen Bischofsheim.

Das Endspiel lief zunächst ganz im Sinne des Verbandsligisten, der schnell durch Karim Boekenkamp (1.) in Führung ging. Mit der Halbzeitsirene erhöhte Dorian Tobollik (10.) auf 2:0. Doch wie schon gegen Bischofsheim ließen sich die Lila-Weißen vom 0:2-Rückstand nicht beirren. Bruchköbel, das im Gegensatz zum Spiel gegen Hanau 93 nicht auf Teufel komm raus stürmte, kassierte trotz einer defensiveren Marschrichtung den 1:2-Anschlusstreffer durch Efkan Sungun (15.). Die Aufholjagd des Gruppenligisten beendete Tobollik (19.) kurz vor Schluss mit dem 3:1.
Walter Heßler war mit dem 14. Hallenmasters zufrieden. Nur den Qualifikationsmodus will er ändern. „Darüber müssen wir uns Gedanken machen, aber das eilt nicht", meinte der scheidende Kreisfußballwart. Als Organisationschef des Hallenmasters würde er gerne weitermachen. „Aber das entscheidet der neue Kreisfußballausschuss", stellte Heßler klar. (HA vom 30.01.2012)