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Information aus der Vergangenheit

Mannschaft des Jahres 2005 im Main-Kinzig-Kreis

Hanau bleibt die Nummer eins Wahl der Main-Kinzig-Sportler des Jahres: Stolze Bruchköbeler
Der Sportkreis Hanau bleibt in der Main-Kinzig-Region die Nummer eins. Zum vierten Mal wurden am Montagabend die Main-Kinzig-Sportler des Jahres gekürt, zum dritten Mal nach 2002 und 2004 gingen zwei von drei Titeln ins HA-Land. Der Steinheimer Handballer Tim Henkel setzte sich bei den Männern durch, die Oberliga-Fußballer der SG Bruchköbel triumphierten in der Mannschaftswer­tung. Die Auszeich­nung bei den Frauen ging erstmals nach Gelnhausen an die junge Gardetänzerin Elena Agnetelli.

Als im Main-Kinzig-Forum in Geinhausen sein Name fiel und er sich auf den Weg nach vorne machte, huschte ein schüchter­nes Lächeln über das Gesicht von Tim Henkel. „Prinz von Steinheim" und „Rohdiamant“ durfte sich der 18-Jährige in den zurückliegenden Monaten nennen lassen.

Nach den Spitznamen", bemerkte HA-Sportressortleiter Jan Topitsch in seiner Laudatio, „kommen jetzt die Titel hinzu." Und Geschenke. Neben einer Kristall-Trophäe gab es Urkunden und Bücher von der  Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig und  dem HA, zudem überreichte Landrat Erich Pipa einen silbernen Handball. Am Ende des Abends hatte Henkel schwer zu tragen, und seine Mutter scherzte: „Bald braucht er ein größeres Zimmer." „Kein Egozentriker" sei das größte Talent der Turnerschaft Steinheim, meinte To­pitsch, „und kein Mensch, der Ich zu sei­nem Lieblingswort erklärt hat, sondern ein Teamspieler". Warme Worte, die der Gelobte, locker gekleidet mit Kapuzenpulli und Jeans, mit gemischten Gefühlen auf­nahm. „Es ist schön, aber auch komisch, so etwas von sich zu hören", sagte Henkel, der auch das Gefühl des Rückschlages kennt. Beim letzten seiner drei U 18-Länderspiele hatte er einen schwachen Tag er­wischt und bekam anschließend vom Bun­destrainer signalisiert, „dass ich es ver­bockt habe". Nun heißt es, sich wieder mühsam in den Kader zurückzukämpfen. Unumstritten ist Henkel bei seinem Hei­matverein in Steinheim, wo er parallel in der A-Jugend-Oberliga und der Männer-Bezirksoberliga aufs Parkett geht. Neben­bei trainiert der Linkshänder „ab und zu" beim Zweitligisten TV Geinhausen mit, in dessen Fokus er gerückt ist. Freizeit ist rar, dennoch hat sich Henkel eine Dauer­karte für Eintracht Frankfurt gegönnt. „In der Hinrunde habe ich es aber leider nicht so oft ins Stadion geschafft." Den Fußballern der SG Bruchköbel ging es nicht anders. Der Grund: Sie stehen seit Sommer an Samstagen meist selbst auf dem Platz. Erstmals in der Geschichte der Abteilung Fußball tummelt sich die SGB in der Oberliga Hessen. „Nicht nur der Fuß­ballkreis Hanau kann stolz sein", sagte Jan Topitsch, „wieder einen Vertreter zu ha­ben, der sich auf diesem hohen Niveau be­wegt." Eine Auffassung, der sich die Jury der Sportstiftung - verstärkt durch Sport­redakteure der an der Wahl beteiligten Zei­tungen HANAUER ANZEIGER. Gelnhäu­ser Tageblatt" und „Kinzigtal Nachrich­ten" - anschloss.

Nicht nur für Bruchköbels 2. Vorsitzenden Herbert Reuter war die Ernennung zur Main-Kinzig-Mannschaft des Jahres „eine tolle Geschichte": „Es ist eine Belohnung für das, was wir in den vergangenen drei Jahren erreicht haben und auch das Ergeb­nis kontinuierlicher Arbeit aus den letzten 25 Jahren." Reuter nutzte die Stunde der Ehre gleichzeitig, um davor zu warnen, „das alles in Frage zu stellen, wenn der Er­folg mal ausbleibt". Die Schraube in Bruchköbel sei „nicht unendlich weit zu drehen, mahnte er: „Die Oberliga ist für uns die Grenze."

Mit ihrem Triumph trat die SGB am Mon­tag die Nachfolge der Schwimmerinnen vom SV Gelnhausen an. Die letzte Hanauer Mannschaft, die auf Main-Kinzig-Ebene triumphiert hatte, waren 2002 die Mädchen des THC Hanau gewesen. Damals waren die Wahlen zu den Kreissportlern des Jahres auf Initiative der Sparkassen-Sportstiftung erstmals durchgeführt worden. Rund vier Jahre später durfte der Vorsitzende der Sportstiftung, Jürgen May. voller Zu­friedenheit feststellen: „Die Ehrung hat sich etabliert und ist zu einer festen Größe im Sportkalender des Main-Kinzig-Kreises geworden." (Quelle Hanauer Anzeiger vom 01.02.06)

Nachträgliche Krönung für Jahrhundertereignis
„Mannschaft des Jahres": Oberliga-Aufsteiger SG Bruchköbel
Der Aufstieg der SG Bruchköbel in den letzten drei Jahren liest sich auch an der Notierung bei der Wahl zur „HANAUER Mannschaft des Jahres" ab. Vor drei Jah­ren wurden sie als Meister der Bezirks­oberliga von den HA-Lesern auf Platz drei gewählt, ein Jahr später als Landesligist auf Rang zwei. Das sportlich herausragen­de Jahr 2005, in dem die Bruchköbeler als erster Club der Region - 20 Jahre nach dem Abstieg des 1. Hanauer FC 1893 - in die Oberliga aufstiegen, fand nun seine nach­trägliche Krönung durch die HA-Leser. Mit knappem Vorsprung (1468 Punkte) setzten sich die Mannen von Trainer Hol­ger Trimhold vor der Handball-A-Jugend der Turnerschaft Steinheim (1400) und dem Badmintonteam der Turngemeinde Hanau (1208) durch.

Das Ergebnis der Wahl sorgte in Bruchkö­bel für kollektive Begeisterung. „Das ist ja eine tolle Nachricht", freute sich SGB-Fußballchef Herbert Reuter, der freimütig ein­räumte, „dass diese Auszeichnung auch ei­ne Bestätigung für die Arbeit der Funktio­näre sei". Dieses Wahlergebnis sei, so brachte es der um prägnante Aussagen sel­ten verlegene Reuter auf den Punkt, auch der Lohn für die Arbeit der „ehrenamtli­chen Idioten".
SGB-Trainer Holger Trimhold zeigte sich ebenfalls sehr überrascht: „Das ist eine tolle Geschichte für den Verein und für mei­ne Jungs. Das haben sie sich verdient." Für die SG Bruchköbel sei der Oberliga-Aufstieg ein Jahrhundertereignis gewe­sen. Die prestigeträchtige Wahl – erstmals steht ein Fußballteam ganz oben auf dem Treppchen - sei zugleich Ansporn und Bürde für ihn und seine Mannen: „Wir müssen jetzt versuchen, das Erreichte zu erhalten." Nach drei Aufstiegen in den letzten vier Jahren von der Bezirksoberliga bis in die Oberliga stoße der Verein nun an

Leistungsgrenzen. Das Ziel für die Premierensaison in Hessens höchster Spielklasse ist daher klar umrissen. "40 Punkte benöti­gen wir, dann dürften wir  den Klassenver­bleib sicher haben", glaubt Reuter. Inden acht Heimspielen der ausstehenden  14 Partien soll das Klassenziel erreicht wer  „Wenn wir davon fünf Spiele gewinnen, haben wir die 40 Punkte", rechnet Reuter hoch. Die Voraussetzungen sind gegeben.  In der Rückrunde stehen Holger Trimhold voraussichtlich alle Spieler zur Verfü­gung. Die lange Verletzten Bogdan Jovanovic, Christian Schnarr und Tony Dedmond sind wieder fit. Zudem haben Larry Ran- som und Igor Rozic ihre Sperren abgeses­sen. Einen weiteren Schub soll die Wahl zur „HANAUER Mannschaft des Jahres" eben. „Das wird die Jungs nochmals be­flügeln", ist Reuter überzeugt. (Quelle: Hanauer Anzeiger vom 07.01.2005)

SG Bruchköbel erklimmt oberste Stufe der Leiter
Auf dem Rasen rasten sie in drei Jahren von der Bezirksoberliga in die Oberliga Hessen, bei den HA-Wahlen kletterten sie Schritt für Schritt die Erfolgsleiter hinauf: Nach Platz drei anno 2003 und Rang zwei im vergangenen Jahr wurde die SG Bruch­köbel zur „HA-Mannschaft des Jahres" gekrönt und verhalf damit „König Fußball" zum ersten Titel bei den HA-Wahlen. Im Kopf-an-Kopf-Rennen verwies der Landes­liga-Meister, der im Sommer mit dem Auf­stieg in Hessens höchste Amateurklasse den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern konnte, die Handball-A-Jugend der Turnerschaft Steinheim in der knappsten der drei Entscheidungen mit 1468 zu 1400 Punkten auf Rang zwei. Das Plus bei den Erststimmen gab den Ausschlag zu Guns­ten des Teams von Trainer Holger Trimhold. Die SGB beendete das Abonnement der Hockey-Abteilung des THC Hanau, die mit den Mädchen A, der weiblichen A-Jugend und den Frauen bislang alle drei Mannschaftstitel gewonnen hatte.(Quelle: Hanauer Anzeiger vom 07.01.2005)