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Herren 2 halten das Spiel lange offen

Im Heimspiel gegen die TGS Niederrodenbach hielten die Mannen um  Aydin Günes, der sich ein ums andere Mal durch die gegnerischen Abwehrreihen schlängelte, lange Zeit gut mit und waren auf Tuchfühlung zum Sieg. Nur die kühnsten Optimisten vermochten im Vorfeld den Bruchköbelern eine solche Leistung zu prognostizieren. Auch Trainer Jörg Valentin dürfte hernach erstaunt gewesen sein, welch Blüten die Darbietungen seiner Mannschaft doch von Zeit zu Zeit treiben können. Im Vorfeld der Partie ermahnte er die Seinen eindringlichst, die Angriffe geduldig auszuspielen und in der Abwehr alles in die Waagschale zu werfen. Und siehe da, die Ansprache der Trainer zeigte Wirkung: In der Defensive gingen die Bruchköbler beherzt zu Werke und im Angriff wurde mit variablem Spiel stets eine Lücke im Rodenbacher Deckungsverbund gefunden. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel mit ständigen Führungswechseln und teils spektakulären Aktionen. In die Halbzeit ging es beim Stand von 16:15 aus Sicht der Hausherren. Der Riese Niederrodenbach er wankte also, aber jedem im Lager der Keweler war klar, um ihn zum Fallen zu bringen, bedurfte es einer ähnlichen, wenn nicht sogar besseren Leistung als im ersten Durchgang. Angeführt vom Ex-Bruchköbeler Nico Bätz – der drei Treffer in Reihe erzielte – kam der Ligaprimus mit ordentlich Verve aus der Kabine und konnte ein drei Tore Polster herauswerfen. Angetrieben von dem stark aufspielenden Aydin Günes, der ein großer Faktor im Spiel der Hausherren war. Auch das Duett Niklas Goede auf der Mitte und Marc Schilling am Kreis harmonierten miteinander und waren Triebfeder der Aufholjagd, die beim 25:25 ihren Höhepunkt fand. Während die jungen Akteure der SGB einen großen Aufwand betreiben mussten, um ihre Treffer erzielen und teils beste Chancen ungenutzt ließen, genügte der kam die TGS zu einfachen Toren in dem sie sich ein ums andere Mal in 1 gegen 1 Situationen durchsetzen konnten. Infolge dessen musste die Valentin-Sieben dem hohen Aufwand Tribut zollen, so dass Wolff, Dietrich und Co. auf 25:29 davonzogen.  Auch das Vabanquespiel der offenen Manndeckung in den letzten fünf Minuten brachte keine Wende mehr zugunsten der Bruchköbeler Reserve. So zierte am Ende zwar eine 27:32 Niederlage die Anzeigetafel, dennoch war aller Anlass geboten Stolz auf das Gezeigte zu sein. Die kämpferische Einstellung und die Angriffsleistung geben Grund zur Hoffnung, dass die dringend benötigten Punkte in den nächsten Wochen eingefahren werden.