79 Kinder, 20 Betreuer, unzählige Taschen – und gefühlt noch mehr Vorfreude: So machte sich die SG Bruchköbel am Fronleichnamswochenende auf den Weg nach Damp. Die Anreise? Sagen wir mal so: Der Himmel meinte es zunächst sehr gut mit uns – zumindest, wenn man Regen mag. Dauerregen, Stau und beschlagene Fensterscheiben sorgten für echtes Abenteuer-Feeling im Bus.
Doch dann: Ankunft in Damp – und wie auf Kommando hörte der Regen auf. Zufall? Wohl eher ein klarer Fall von Bruchköbler Wetterkontrolle! Nach einer lebensrettenden ersten Pizza-Stärkung (man munkelt, einige Kinder hätten die letzten Kilometer nur davon geträumt), ging es ohne Umwege direkt an den Strand. Schuhe aus, Sand unter den Füßen – und los ging’s mit den ersten 360ern. Wer braucht schon Aufwärmen, wenn man das Meer vor sich hat?
Der Freitag startete sportlich – nach der legendären „Raubtierfütterung“. Zur Beruhigung: Keine Möwe ist zu Schaden gekommen (auch wenn sie durchaus interessiert zusah). Anschließend wurde gemeinsam trainiert, gelacht und ausprobiert. Die Teams sammelten ihre ersten Beachhandball-Erfahrungen und lieferten sich ein „Jeder-gegen-Jeden“, bei dem der Spaß klar als Sieger vom Platz ging.
Zur Mittagszeit verwandelten sich die Küchen in kreative Hochleistungszentren: Von improvisierten Meisterwerken bis hin zu klassischem Lieblingsessen war alles dabei – Hauptsache Energie für den Abend.
Und der hatte es in sich: 5 Spiele – 5 Siege. Die SG Bruchköbel startete mit einer perfekten Bilanz in das Turnier, und die Stimmung? Schon jetzt kaum zu toppen.
Am Samstag und Sonntag ging es dann richtig zur Sache. Es wurde gekämpft, angefeuert, gefeiert – und vor allem gemeinsam erlebt, was diesen Verein ausmacht. Jeder Kempa wurde bejubelt, jeder 360 frenetisch gefeiert – und die größten Siege waren oft die persönlichen Erfolge unserer Kinder: der erste Treffer, der erste gehaltene Ball, der erste „Das kann ich!“-Moment.
Am Ende hieß es Abschied nehmen von den Ballfreunden in Damp – natürlich nicht ohne stolze Blicke auf die erkämpften Pokale und jede Menge Erinnerungen im Gepäck. Die Heimfahrt? Deutlich schneller – vielleicht, weil alle schon ein bisschen Heimweh hatten… oder einfach müde waren. Sehr müde. Sonntag Nacht, 1:30 Uhr: Übergabe der Kinder an die Eltern – müde, sandig, unverletzt und vor allem glücklich.
Ein ganz besonderes, riesengroßes Dankeschön geht an all unsere Sponsoren – ohne eure Unterstützung wäre ein solcher Ausflug mit so vielen Kindern und unvergesslichen Erlebnissen überhaupt nicht möglich gewesen. Ihr tragt maßgeblich dazu bei, dass wir als Verein solche Momente schaffen können. Danke, dass ihr Teil dieses Abenteuers seid! 🖤💛
Fazit: Ein Ausflug voller Teamgeist, Spaß, Sand in jeder Tasche – und Geschichten, die garantiert noch lange erzählt werden. 🤾♂️🌊