Du bist hier: SG Bruchköbel » Fußball » Fußball-Jahresrückblick 2020

Fußball-Jahresrückblick 2020

2020-12-20-Fußball-Jugend

Liebe Unterstützer der SG Bruchköbel, die A-Jugend der SG Bruchköbel samt Trainer-Team wünscht allen „Kewelern“ Frohe Weihnachten und einen „Guten Rutsch“ ins neue Jahr 2021.
In der Hoffnung, dass wir uns bald wiedersehen, haben wir einen – nicht immer ganz bierernst gemeinten – Halbjahres-Rückblick auf die bisherige U19-Saison zusammengestellt, der den einen oder anderen idealerweise zum Schmunzeln bringen wird…

Der bisherige Saisonverlauf in Zahlen:
* Neun Spiele, sieben Siege, zwei Unentschieden –
DIE MANNSCHAFT IST UNGESCHLAGEN!

Gruppenliga Frankfurt (Platz 2):
Fünf Spiele, drei Siege, zwei Unentschieden

* Kreispokal (im Halbfinale): 5:1-Sieg in Roßdorf
* Testspiele: Drei Spiele, drei Siege (darunter ein 4:3 bei der KOL-Mannschaft des 1.FC Erlensee!)
* Trainingsspiele gegen die 2. Mannschaft der SGB: Diverse ohne einzige Niederlage, nahezu alle davon gewonnen

Bestes Spiel: Das 4:3 (2:2) beim kurzfristig arrangierten Test vor Rundenbeginn bei der Kreisoberliga-Mannschaft des 1.FC Erlensee, die mit voller Kapelle (!) antraten.

Schönste Tore:
Bronze: Dennis Liedtke zum 2:0 gegen Ober-Erlenbach. Ein spektakulärer Sololauf über die linke Außenbahn den kein Gegner aufhalten konnte.

Silber: Don Link‘s „last Minute“-Siegtreffer zum 4:3 in Erlensee – ein sensationeller Schlenzer vom rechten Strafraumeck in den linken Torwinkel.

Gold: Pascal Heiliger zum 2:0 in Griesheim. Dem eher unspektakulären Torabschluss an sich ging eine Traumkombination voran. Martí Kern’s genauer Diagonal-Ball von der Mittellinie hebelt die gegnerische Abwehrkette aus, Trageser fintiert den Abwehrmann und passt zentimetergenau quer auf Heiliger, der aus vollem Lauf trifft.

Spruch der Saison:
„Ich will mit dieser Mannschaft aufsteigen – egal ob ihr beide kommt oder nicht!“ Trainer Kenan Kocak bei den Wechselgesprächen vor Rundenbeginn mit den beiden damaligen U17-Hessenligaspielern Jakob Opitz und Paul Martí Kern, die aus Erlensee nach Bruchköbel zurückkommen sollten.

Der „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“-Moment:
„Das war‘s, ich bin weg!“ Iman Safi zu seiner Familie, als er beim letzten Testspiel vor Rundenbeginn gegen die Kreisoberliga-Mannschaft von Erlensee II erst eingewechselt und 20 Minuten später schon wieder ausgewechselt wurde. Der „Abflug“ am Fliegerhorst gestaltete sich jedoch anders als in der vorübergehenden Erregung prophezeit: In den ersten drei Ligaspielen traf Safi gleich viermal, von einem Wechsel war fortan nicht mehr die Rede…

Der „Lothar Matthäus-Gedächtnis-Spruch“:
“Wenn der Gegner nach links geht, läufst Du nach links. Wenn er nach rechts geht nach, äh, rechts.“ Co-Trainer Marc Sprenger, der in Abwesenheit von Kenan Kocak das Kreispokalspiel in Roßdorf coachte, zu Marcel Derek. Dieser sollte die zentral-defensive Position im Mittelfeld übernehmen, machte sein bestes Saisonspiel und traf per Freistoß zum 5:1 für Kewel – auch dank der eindeutigen Anweisungen von Taktik-Genie Marc S.

Kuriosestes Tor:
Philipp Heine zum 1:0 im letzten Spiel vor der Saisonunterbrechung gegen Ober-Erlenbach. Mit Wucht unterband Heine ein Anspiel der Gäste im Mittelkreis. Der resolute Klärungsversuch landete jedoch nicht bei den Gästen, im Seitenaus oder gar beim eigenen Team – er landete aus gut 45m und mit Unterstützung des böigen Windes genau im Tordreieck des Gästekeepers…

Rookie-Award für den Anfänger des Jahres:
Don Link. Der Sunnyboy kam kurz vor Saisonbeginn aus den USA zur SGB, gerade noch rechtzeitig um am Trainingslager der U19 an der Ronneburg teilzunehmen. Nach dem Motto „was auf der Ronneburg geschah, bleibt auch dort begraben“ gehen wir an dieser Stelle nicht allzu sehr auf das Geschehene ein. Nur so viel: Wer gestandene Keweler Buben unter den Tisch trinken will, braucht Ausdauer und ein sauberes Shirt, lieber Don…

Ehrenmitglied der Chuck Norris Elite-Einheit:
Paul Martí Kern. Bestritt die letzten beiden Spiele vor dem abermaligen Lockdown mit einem Bänderriss im Knöchel und einer Muskelzerrung im Oberschenkel – ohne es zu wissen! Seine Bilanz dabei: Zwei Spiele, zwei Siege, ein Tor. Nebenwirkung: Nie kam eine von oben verordnete Spielpause gelegener als nach diesen beiden Partien.

Mister 100 Prozent:
Er kam, er sah, er siegte: Damien Steglich. Der zweite Mann im Tor hinter Sebastian Schneider hatte seinen großen Auftritt beim Kreispokalspiel in Roßdorf. Zwar klingelte es bereits nach fünf Minuten im Tor von Steglich und der Außenseiter ging im Derby überraschend in Führung. Aber: Nach 90 Minuten war das Kräfteverhältnis entsprechend zurechtgerückt und Kewels Buben hatten beim 5:1 alles im Griff. Ein Einsatz, ein Sieg – oder die Steglich-Quote als Synonym für 100% Ausbeute.