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Oberliga: Erster Saisonsieg der SG Bruchköbel

Handball. Im zweiten Saisonspiel hat die SG Bruchköbel am Wochenende ihren ersten Sieg in der Oberliga geholt. 

Artikel vom 23. September 2019 – 13:59

Von Robert Giese

Den Grundstein zum 30:24 (14:7)-Erfolg beim Aufsteiger TSV Vellmar legte das Team von Tegaday Ramos-Nuez dabei bereits in der ersten Halbzeit, als die SGB eine überzeugende Leistung abrief und frühzeitig die Weichen für den Sieg stellte.

Die Anfangsphase gehörte am Sonntagabend ganz klar den Gästen aus Bruchköbel: Viermal konnten die Bruchköbeler jubeln, ehe auch Mike Bätz das erste Mal hinter sich greifen musste, aber auch in der Folge waren es die Gäste, die in Nordhessen den Ton angaben. TSV-Coach Gordon Hauer nahm schon früh zwei Auszeiten, konnte den Spielfluss der Bruchköbeler damit aber kaum unterbinden: Nach gut einer Viertelstunde führte die SGB mit 10:4, mit einer komfortablen Sieben-Tore-Führung ging es für Jannik Hoffmann und Co. in die Kabine.

Immer mehr Fehler schlichen sich ins Spiel der Gäste ein

„Wir kamen sehr gut ins Spiel, unsere Abwehr stand gut und vorne haben wir diszipliniert gespielt“, war SGB-Betreuer Christian Beller rundum zufrieden mit dem Auftritt seines Teams in der ersten Hälfte. So zufrieden, dass Neuzugang Bennet Wienand nicht zum Einsatz kam – der Rückraumspieler war aber ebenso wie Linksaußen Tobi Kraft mit nach Vellmar gereist, um Ramos-Nuez mehr taktische Optionen zu geben. 

Viel Spielzeit erhielt hingegen Josip Kezic, der sich immer besser integriert zeigte und mit insgesamt vier Toren einen klaren Aufwärtstrend erkennen ließ.

Nach dem Seitenwechsel lief es für Kezic und seine Mitspieler jedoch zunächst deutlich schleppender als noch in der ersten Hälfte, immer mehr Fehler schlichen sich ins Spiel der Gäste ein. Das nutzten die Hausherren, um Tor für Tor zu verkürzen, Mitte der zweiten Halbzeit führte die SGB plötzlich nur noch mit drei Treffern. 

Zehn Minuten vor Abpfiff zogen die Bruchköbeler davon

Spannender ließ es Bruchköbel aber nicht mehr werden, setzte sich wieder etwas ab und hielt die Nordhessen fortan auf Abstand. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Partie kippen könnte“, betonte Beller, zu souverän präsentierten sich die Gäste beim Aufsteiger.

Mit einem kurzen Zwischenspurt gut zehn Minuten vor dem Abpfiff zogen die Bruchköbeler auf 24:17 davon, womit die Partie entschieden war. 

Trotz der etwas schwächeren zweiten Hälfte zeigten sich die Verantwortlichen des letztjährigen Drittligisten zufrieden mit der Leistung ihres Teams, in dem neben Bätz vor allem Kapitän Jannik Hoffmann überzeugte: Der Kreisläufer erzielte nicht nur selbst vier Treffer, sondern holte zudem auch noch fünf Strafwürfe heraus.

SG Bruchköbel: Mike Bätz, Ivica Simic; Hrvoje Batinovic (2), Leon Eck (3), Jan Fegert (1), Jannik Hoffmann (4), Tobias Jockel, Florian Juli, Josip Kezic (4), Moritz Kosch (2/1), Milos Kreckovic (7/6), Felix Preis (4), Sergej Zutic (3) – Schiedsrichter: Mäkitalo/Schäfer – Siebenmeter: TSV 5/3, SGB 9/7 – Zeitstrafen: TSV 8, SGB 6 – Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Petrovski (TSV, 48. dritte Zeitstrafe) – Zuschauer: 150