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Wiedersehen mit Ex-Bruchköbelern

OBERLIGA Begegnung mit Schwarz, Denhard, Panther – Fegert trifft auf Ex-Klub

VON ROBERT GIESE

Handball – Wenn am Sonntag um 17 Uhr die TSG Münster in der Bruchköbeler Dreispitzhalle zu Gast ist, tritt damit ein Gegner bei der SGB an, der genau so viele Spieler aus dem letztjährigen Drittliga-Kader der Bruchköbeler in seinen Reihen hat wie das aktuelle Team von Tegaday Ramos-Nuez – nämlich drei. Allein schon wegen des Wiedersehens mit den ehemaligen Spielern erwartet die SGB also ein hitziges Oberliga-Spiel.

Mit Stephan Denhard, Max Panther und Bastian Schwarz stehen gleich drei Spieler in Diensten der TSG, die in der vergangenen Saison noch für Bruchköbel aufgelaufen sind – auch wenn Schwarz beim ersten Wiedersehen mit seinem letztjährigen Verein verletzungsbedingt ausfallen wird. Dass die drei Ex-Bruchköbeler nun für die gegnerische Mannschaft spielen, „wird auf beiden Seiten sicher für noch mehr Ehrgeiz sorgen, gewinnen zu wollen“, vermutet Jan Fegert, der Rechtsaußen der SGB.

Fegert selbst kennt die TSG Münster gut, denn einerseits hat der Linkshänder bereits in der vergangenen Saison – damals stand er noch in Diensten des TV Kirchzell – gegen den aktuellen Tabellenzehnten der Oberliga gespielt, andererseits hat er selbst eine Vergangenheit bei der TSG, denn Fegert spielte in der Jugend vier Jahre lang für Münster.

Für den ehemaligen Verein des Bruchköbeler Rechtsaußen lief die Saison bisher eher durchwachsen: Nach zwei Siegen, zwei Unentschieden und vier Niederlagen steht die TSG auf dem zehnten Tabellenplatz und damit sieben Ränge unter den Bruchköbelern. „Sie spielen aktuell noch nicht so stark, wie sie können“, meint Fegert mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse des Konkurrenten daher, „aber sie haben jede Menge Potenzial, weswegen wir sie nicht unterschätzen dürfen.“

Da der TSG-Toptorschütze Bastian Schwarz ausfallen wird – der Linkshänder, der auf bisher 35 Saisontreffer kommt, hat sich am vergangenen Wochenende einen doppelten Bruch des Fibulaköpfchens (Wadenbein) zugezogen –, dürfte sich das Spiel des Tabellenzehnten noch mehr auf die Außen konzentrieren als ohnehin schon. „Sie werden versuchen, ihre schnellen Außen Benjamin Dautermann und Felix Ikenmeyer über die Erste und Zweite Welle ins Spiel zu bringen“, glaubt Fegert, „das müssen wir durch gutes Rückzugsverhalten unterbinden.“

Doch nicht nur gegen das Tempospiel des Gegners wollen die Bruchköbeler gut verteidigen, sondern auch dann eine stabile Abwehr stellen, wenn Münster im Positionsangriff ist. „Aus dieser Deckung heraus wollen wir dann schnelle, einfache Tore erzielen“, so der Rechtsaußen zum Matchplan, der die bisher gezeigten Stärken der SGB aufgreift – der Tabellendritte war in dieser Saison vor allem dann brandgefährlich, wenn er das Spiel schnell machen konnte.

Doch nicht nur gegen das Tempospiel des Gegners wollen die Bruchköbeler gut verteidigen, sondern auch dann eine stabile Abwehr stellen, wenn Münster im Positionsangriff ist. „Aus dieser Deckung heraus wollen wir dann schnelle, einfache Tore erzielen“, so der Rechtsaußen zum Matchplan, der die bisher gezeigten Stärken der SGB aufgreift – der Tabellendritte war in dieser Saison vor allem dann brandgefährlich, wenn er das Spiel schnell machen konnte.

Daran habe auch das „familiäre Verhältnis“ innerhalb des Teams seinen Anteil, das sich immer mehr einstelle – ob durch die gemeinsamen Trainingseinheiten oder Teamabende.

Fegert selbst, der im Sommer vom TV Kirchzell nach Bruchköbel wechselte, fühlt sich wohl in der Dreispitzhalle. Auf Rechtsaußen teilt er sich die Position mit Milos Kreckovic, der seine Erfahrung an seinen jungen Team- kollegen weitergibt. „Ich finde es gut, dass ich einen erfahreneren Spieler auf meiner Position habe“, freut sich Fegert, „wir tauschen uns aus und er gibt mir viele Tipps, für mich ist Milos durchaus so etwas wie ein Vorbild.“

Die gute Stimmung und die immer besseren Auftritte wollen die Bruchköbeler am Sonntag nutzen, um die bei- den nächsten Punkte einzufahren. Angesichts von zuletzt vier Siegen in Folge „gehen wir mit viel Selbstvertrauen und gestärkt in das Spiel gegen Münster. Wir dürfen dabei nicht überheblich werden“, warnt Fegert, „aber diese Gefahr sehe ich bei uns nicht.“